Presse 2015

06.10.2015
FC Herrischried: Erfolge für die Damen und die Jugend

Für ihre langjährige Treue zum FC Herrischried ehrte der Vorstand (von links): Robert Frommherz, Günter Arzner, Adolf Eckert, Klaus Biehler, Franz-Josef Landis, Reiner Bernauer, Klaus Matt, Jochen Uhrich und Tim Booz.

Vorstand zieht gemischte Bilanz. Probleme mit der ersten Mannschaft. Andreas Förster neuer Schriftführer als Nachfolger von Elisabeth Kuhlmann

Für ihre langjährige Treue zum FC Herrischried ehrte der Vorstand (von links): Robert Frommherz, Günter Arzner, Adolf Eckert, Klaus Biehler, Franz-Josef Landis, Reiner Bernauer, Klaus Matt, Jochen Uhrich und Tim Booz.| Bild: Sandhya Hasswani

Der FC Herrischried kämpft sich tapfer durch die anhaltende Durststrecke. Die dünn besetzte erste Mannschaft hält im Kern fest zusammen, es lassen sich aber nur sporadisch Siege einfahren. Hingegen bei den Damen, der Jugend und der Boulemannschaft (Aufstieg in Landesliga unter Freimut Maass) stimmt die Motivation – hier spielt der FC Herrischried ganz vorne mit.

Ein Wechsel im Vorstand erfolgte im Amt des Schriftführers: Hier startet Andreas Förster (30) durch. Nach einer längeren Pause trat der gebürtige Herrischrieder dieses Frühjahr wieder aktiv der ersten Mannschaft bei und behält zukünftig als einstimmig gewählter Schriftführer die Aktivitäten des Vereins im Blick. Die bisherige Schriftführerin Elisabeth Kuhlmann kann arbeitsbedingt ab kommendem Frühjahr nicht mehr vor Ort sein.

Für Elisabeth Kuhlmann gestaltet sich der Abschied nicht leicht, immerhin brachte sie als Torhüterin der 26 Damen den FC weit nach vorne: Gemeinsam erlebten sie vergangene Saison den Aufstieg in die Bezirksliga, fuhren einen Meisterschaftstitel ein und reisten in der Winterpause zu einem internationalen Spiel nach Barcelona. Den Trainerwechsel überstand die Damenmannschaft mit Bravour: Karin Knab und Martin Booz folgten auf Bernd Simoneid. Die neue Saison lief bereits gut an: mit einem 17 zu null Sieg gegen Dachsberg sind die Damen weiterhin auf Erfolgskurs. Eine Nachfolgerin für Elizabeth Kuhlmann im Tor steht offiziell noch nicht fest. Auch beim Nachwuchs läuft’s rund – erstmals mit einer C-Juniorinnen-Mannschaft und den Bambinis, informiert Jugendleiter Kevin Kaiser. 70 Jungen und Mädchen spielen derzeit in den Jugendmannschaften und belegen unter motivierten Trainern ein gutes Tabellenmittel.

Jedoch beim Blick auf die erste Mannschaft, wird jegliches Engagement dringend gebraucht: Seitdem Trainer Lothar Lewicki das Handtuch warf, klaffen Spielerlücken in der ohnehin dünn besetzten ersten Mannschaft. Der Kampfgeist müsse wieder erstarken, so der Appell des kommissarischen Trainers Alexander Heim. Zum Abschluss der Saison ließ sich der Abstieg auf den letzten Tabellenplatz aber nicht mehr abwenden. Teilweise springen sogar Spieler der Herren ein (Leitung: Jochen Uhrich). Dass ein Durchhalten möglich ist, bis die Jugend nachwächst, wünscht Bürgermeister Christof Berger dem FC. Er lobte die Aktivitäten des Vereins, die über den Sport hinausgehen. Auch Veranstaltungen, wie die Altpapiersammlung, die Kinderfasnacht, die Frühjahrsparty und mehrere Bewirtungsaktionen organisiert der FC Herrischried.


Boule-Spieler des FC Herrischried steigen in die Landesliga auf

Erfolg für das harte Training: Die Hotzenwälder Boule-Spieler des FC Herrischried steigen in die Landesliga auf. Dort warten neue Herausforderungen auf das Team von Trainer Freimut Maass.
Freuen sich über den Aufstieg, von links: Helmut Jehle/Oberwihl, Freimut Maass/Trainer-Herrischried, Werner Schmithausen/Niederwihl, Johannes Schwope/Fröhnd, Ingrid Werner/Herrischried und Moritz Schwope/Fröhnd.

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Freuen sich über den Aufstieg, von links: Helmut Jehle/Oberwihl, Freimut Maass/Trainer-Herrischried, Werner Schmithausen/Niederwihl, Johannes Schwope/Fröhnd, Ingrid Werner/Herrischried und Moritz Schwope/Fröhnd. | Bild: Peter Schütz

Die Hotzenwälder Boule-Spieler können ihren ersten großen Erfolg feiern. Am Wochenende schafften sie beim neunten und zehnten Ligaspieltag in Freiburg am Seepark den Aufstieg von der Bezirksliga in die Landesliga. Die Stehlesee-Bouler, eventuell der neue Name der Boule-Mannschaft des FC Herrischried, konnten ihren ersten Platz in der Bezirksliga verteidigen und wurden Meister. Die Sechser-Mannschaft mit Helmut Jehle (Oberwihl), Freimut Maass (Trainer, Herrischried), Werner Schmithausen (Niederwihl), Johannes und Moritz Schwope (Fröhnd) sowie Ingrid Werner (Herrischried) verloren an dem Turnier zwar knapp ein Spiel gegen den direkten Konkurrenten Kirchzarten. Hätten sie auch das zweite Spiel verloren, wären sie punktgleich mit Kirchzarten gewesen. Aber: „Das konnten wir verhindern, weil wir unser allerletztes Spiel gegen Feldkirch gewonnen haben“, berichtet Freimut Maass. „Die Lizenz-Spieler des FC Herrischried behielten, vor allem durch ihr Winter-Training in der Rotmooshalle, ihren Aufstiegsplatz im Griff und gewannen letztendlich souverän“, so Maass.

Sein Fazit: „Der Boule-Spiel-Unterricht im Freizeitzentrum trägt endlich Früchte.“ Vor fast einem Jahr, Anfang Oktober 2014, gelang dem Team um Freimut Maass der erste kleine Erfolg. Die damals als Boule-Team Hochrhein-Hotzenwald angetretene Spielgemeinschaft konnte an einem Turnier ebenfalls in Freiburg den ersten Sieg überhaupt erlangen. Trotz der „Aufmunterung“ (Maass) wurden die Hotzenwälder, zu dem Zeitpunkt noch mit dem Bergalinger Bruno Müller, Letzter in ihrer Liga. Müller hat mittlerweile eine eigene Mannschaft mit eigenem Spielplatz in Bergalingen aufgestellt.

Freimut Maass, aufgewachsen in Kleinherrischwand, ist einer der wenigen staatlich anerkannten Boule-Trainer. Erst vor eineinhalb Jahren gab er als Ziel „eine schlagkräftige Hotzenwald-Hochrhein-Boule-Truppe“ an. Das hat geklappt. In der nächsten Saison zwischen April und September 2016 müssen die Stehlesee-Bouler weitere Wege zu ihren Gegner fahren – diese aber auch, denn schließlich gibt es Heimspiele in Herrischried. Maass wünscht sich für die Zukunft ein sicheres Spielerpolster. Zurzeit kann er zehn Lizenz-Spieler aufbieten, darunter zwei Frauen (neben Ingrid Werner Ute Schmithausen). Den Sport bewirbt er so: „Man braucht nur Schwung, nie Kraft. Es ist ein ruhiger Konzentrationssport.“